Blog · Notizen aus den Zwischenräumen

Lesen, fühlen,
weiterdenken.

Über Achtsamkeit im Alltag, Körper, Sprache, Neurodivergenz – und alles, was sich nicht ordentlich in eine Schublade legen lässt.

Christiane lacht mit einer Tasse in der Hand

Du darfst wackeln. Das ist okay.

Im Baum stehen wir auf einem Bein. Natürlich wackelt es. Manchmal mehr, manchmal weniger. Stabilität heißt nicht, dass sich nichts bewegt. Sie entsteht, wenn wir wahrnehmen, reagieren und immer wieder neu ausrichten.

Vielleicht ist das auch außerhalb der Yogapraxis eine hilfreiche Erinnerung: Du musst nicht erst vollkommen sicher sein, bevor du deinen nächsten Schritt machst.

Die eigentliche Praxis beginnt im Alltag.

Matte und Meditationskissen schenken uns einen geschützten Rahmen. Aber geübt wird auch an der Supermarktkasse, im Gespräch, auf dem Weg zur Arbeit und mitten im Daily Hustle.

Manchmal genügt ein bewusster Atemzug, der Boden unter den Füßen oder ein Blick in den Himmel, um wieder etwas mehr Raum zu spüren.